Peecho
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Peecho liefert die Druckinfrastruktur hinter den Apps anderer Anbieter statt selbst einen Shop für Endkunden zu betreiben, sodass nicht ein Autor sein Manuskript direkt bei Peecho hochlädt, sondern ein Entwickler, der eine Fotobuch- oder Selbstverlags-App baut, Peechos API einbindet, um den physischen Druck und Versand seines Produkts abzuwickeln. Bestellungen werden zum nächstgelegenen Drucker im Peecho-Netzwerk geroutet, und der Checkout lässt sich mit dem eigenen Branding, den Farben und Preisen der übergeordneten App als White-Label gestalten, statt wie ein Peecho-Kauf auszusehen.
Die Formate beschränken sich auf Hardcover-, Softcover- und flach aufliegende Fotobücher statt des breiteren Druckkatalogs, den eine Verbraucherplattform wie Blurb oder Lulu bietet, was den Fokus auf Infrastruktur statt auf eine vollständige Publishing-Plattform widerspiegelt. Es gibt keine Anmeldegebühr und kein Abo, Kosten entstehen ausschließlich pro gedrucktem und verschicktem Exemplar, und die API wurde bereits von anderen Foto-App-Unternehmen genutzt, um Druck-Fulfillment einzubinden, ohne einen eigenen Druckbetrieb aufzubauen. Diese Wahl richtet sich an einen Entwickler oder eine kleine Publishing-Plattform, die ein Produkt rund um Bücher oder Fotoabzüge baut, nicht an einen Einzelautor, der direkt im Selbstverlag veröffentlichen will.