Spring
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Teespring benannte sich 2021 in Spring um, um sich als Plattform für Creator-Commerce statt als generischer Print-on-Demand-Marktplatz zu positionieren, und Amaze Software übernahm das Unternehmen im November 2022. Die Grundidee bleibt gleich: Ein Creator mit Publikum auf YouTube, Twitch, Instagram oder TikTok richtet einen Shop ein, verknüpft Designs mit seiner Social-Media-Präsenz, und Spring übernimmt Produktion und Fulfillment über ein Netzwerk von Druckpartnern, nachdem Ende 2022 die eigene Produktionsanlage geschlossen wurde.
Die Plattform ist weiterhin aktiv, aber man sollte mit offenen Augen herangehen. Amazes eigene Finanzberichte haben Zweifel an der Fortführungsfähigkeit neben einem erheblichen Nettoverlust angemerkt, und Beschwerden von Creatorn über Auszahlungsverzögerungen von vier Monaten oder länger sind 2025 wiederholt in Community-Foren aufgetaucht. Das heißt nicht, dass es für einen kleineren Creator, der einen ersten Merch-Drop testet, nicht funktionieren kann, aber wer wirklich auf Spring als Einkommensquelle angewiesen ist, sollte aktuelle Bewertungen lesen und Auszahlungszeiträume prüfen, bevor er einen Launch darauf statt auf eine finanziell stabilere Alternative setzt.