Redbubble
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Redbubble startete 2006 in Melbourne und hat fast zwei Jahrzehnte damit verbracht, einen Marktplatz aufzubauen, auf dem unabhängige Künstler Designs hochladen und Redbubbles eigener Traffic, seine Suche und seine Empfehlungsmaschine den Verkauf übernehmen, statt dass der Künstler selbst Kunden auf seine Seite lenkt. Das ist der zentrale Kompromiss eines Marktplatzmodells: Du musst keinen Shop bewerben oder Anzeigen schalten, um den ersten Verkauf zu erzielen, aber Redbubble legt die Grundpreisstruktur fest, und du fügst innerhalb des erlaubten Rahmens eine eigene Marge hinzu, was begrenzt, wie viel Kontrolle du über den Endpreis hast.
Der Katalog umfasst Bekleidung, Handyhüllen, Sticker, Wandkunst und Wohnartikel, wobei Sticker und Handyhüllen historisch zu den Kategorien gehören, in denen neue Künstler am leichtesten früh Fuß fassen, da sie impulsiv gepreist sind und wenig Design-Fläche brauchen. Redbubble übernimmt die gesamte Produktion und den Versand über sein eigenes Lieferantennetzwerk, für den Künstler bleibt also nichts zu tun außer Designs hochzuladen und für die Suche gut zu taggen. Ein solider Startpunkt für Künstler, die testen wollen, ob sich ein Werk überhaupt verkauft, bevor sie in einen eigenen Shop investieren.